Glasbau & Überdachungen
Aufdach- oder Unterdachmarkise am Glasdach – welche ist besser?
Was ist der Unterschied?
Beide Systeme beschatten ein Glasdach, sitzen aber auf unterschiedlichen Seiten der Scheibe. Die Aufdachmarkise fährt über dem Glas: die Sonne trifft zuerst das Tuch, das Glas bleibt kühler. Die Unterdachmarkise fährt unter dem Glas: das Tuch bleibt vor Regen und Schmutz geschützt, die Wärme erreicht das Glas zuerst. Seitenmarkisen sind kein Ersatz, sondern ergänzen tiefstehende Sonne und Einblick.
Wann ist die Aufdachmarkise die bessere Wahl?
Wenn die Hitze das Hauptproblem ist – große Dachflächen, Süd- oder Westlage, Kaltwintergarten, der im Juli sonst unbenutzbar wird. Dafür braucht die Konstruktion Führungsschienen und Lastabtrag über dem Dach; das gehört in die erste Statik, nicht als Anbau nach der Montage.
Wann ist die Unterdachmarkise die bessere Wahl?
Wenn Pflege, Wind und Optik von oben zählen. Das Tuch liegt im Trockenen, der Kasten bleibt unauffälliger auf dem Dach, Service ist von der Terrasse aus möglich. Bei schon fertigem Dach ist die Unterdachlösung oft der praktikablere Weg, sofern die Kopffreiheit reicht.
Was plant Oberhauser – und was nicht?
Oberhauser Bau-Systeme GmbH in Rohrbach 18, 84494 Niederbergkirchen, integriert Markise, Aluprofil und Elektroanschluss in eine Maßkonstruktion, oft mit Partnern wie Weinor. Tuchfarbe, Kasten und Steuerung (elektrisch, Sonnen- und Windwächter) folgen dem Objekt, nicht einem Standardpaket. Konstruktion und Glas stehen auf der Leistungsseite Terrassenüberdachung, der unbeheizte Anbau auf der Seite zum Kaltwintergarten.
Persönliche Beratung in der Ausstellung, Rohrbach 18, 84494 Niederbergkirchen. Termin empfohlen.
